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Was ist Low Carb

von Cronico
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Kennt ihr das? Ihr sucht nach einem euch fremden Begriff und bekommt einen ellenlangen Text, der mit lauter Fachbegriffen nur so um sich wirft und eure gedult auf eine harte Prüfung stellt? So ging es mir die letzten Wochen viel zu oft und deshalb habe ich beschlossen euch einfach und verständlich zu erklären was Low Carb ist, indem ich euch nur das wichtigste dazu schreibe. Fangen wir an!


Low-Carb beschreibt eine Ernährungsweise, die auf möglichst wenig Kohlenhydrate ausgelegt ist, dafür aber einen Mehrwert an Mineralien und Vitaminen liefert.


Das Prinzip dieser Ernährungsform entstand zwar im 19. Jahrhundert, wurde aber vorher schon durch William Banting (1797–1878) in seinem Buch niedergeschrieben.


Low Carb wird zwar als Diät angesehen, ist aber eine Lebenseinstellung


Der Vorteil dahinter ist die reduzierung von Übergewicht, Diabetes und Allergien


Zwei weitere Vorteile sind ein verbesserter Stoffwechsel, was zu einem besseren Wohlbefinden und gesteigerter Alltagsleistung führt


Low Carb ist ein Marathon, kein Sprint


Low Carb ist eine Wissenschaft. (Es gibt verdammt viel zu lernen, wer möchte)


low-Carb bedeutet nicht unbedingt Verzicht, sondern umstellung (Auch vom denken her)


So, das war doch einfach zusammengefasst, oder?

*Versprechen eingehalten*

Jetzt folgt dennoch etwas Text zum lesen, für die besonders interessierten unter euch


Für wen ist Low-Carb geeignet


Die Frage ist schwer zu beantworten, da jeder einzelne von euch einzigartig in seinen Genen, seinem Stoffwechsel, seinen Gedanken, eben allgemein in seiner ganzen Veranlagung ist. Ohne es konsequent mal ausprobiert zu haben, werdet ihr es nicht herausfinden. Ich selber habe sehr viele Sachen in Ernährung ausprobiert. Manche sorgten sogar eher für Stimmungstiefs und Jo-Jo-Effekte, während andere Menschen davon komplett profitierten. Das Wichtigste bei jeder Ernährungsumstellung ist euer Wohlbefinden.


Euer Körper wird euch, ganz von selbst, durch Impulse zeigen ob das was ihr da ausprobiert das richtige für euch ist oder eben nicht.


Ich habe Menschen kennengelernt die diese Ernährungsform einfach nicht fühlen können, dennoch seitdem mehr Gemüse und Fettarmes Fleisch essen.


Keine Kohlenhydrate – gut oder schlecht?


Ich möchte an dieser Stelle etwas wichtiges klarstellen, was mir gerade beim Schreiben dieses Beitrags auf der Seele brennt: Kohlenhydrate sind NICHT zwingend schlecht.

In den letzten Jahren habe ich eine regelrechte hetze gegen Kohlenhydrate beobachten können von so vielen Beiträgen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht blind Trends hinterherlaufe und stets hinterfrage. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Kohlenhydrate auch (die stets gelobten) Ballaststoffe sind? Um zwei weitere Vorteile von Ballaststoffen zu nennen:


Ballaststoffe sind, lt. Industrie, zwar „nicht verwertbare Kohlenhydrate“, regen aber euer Sättigungsgefühl und eure Verdauung an.


Ballaststoffe helfen normale Blutfettwerte zu erreichen und das hilft vor allem Diabetiker.


Das Problem mit den Kohlenhydraten ist, dass wir zu viele davon zu uns nehmen, da wir Nahrung im Überfluss und jederzeit haben. (Ich denke hier an die unzähligen Essensmöglichkeiten in Shoppingcentern) und dadurch entstehen die ungeliebten Fettpolster. (Krankheitsbedingte Polster sind hier mal ausgeschlossen, aber trotzdem erwähnenswert!)

Damit will ich euch einfach mal die Angst vor Kohlenhydraten nehmen, euch aber einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihnen ans Herz legen. Nun zurück zum Thema Low-Carb


Low-Carb für Schwangere?


Kohlenhydrate sind einer der wichtigsten Bestandteile für den Fötus und damit die Entwicklung des Kindes. Ärzte raten davon ab, da das Risiko einfach zu groß ist. Dennoch ist eine gute Vitamin- und Mineralversorgung wichtig für das Kind, also gerne auch Gemüse und Obst essen.


Sportler und Low-Carb?


Das geht! Da Low-Carb unglaublich viele Formen der Ernährungsumstellung beinhaltet, empfiehlt sich bei Sportlern immer wieder die sogenannte „Adkins-Diät“. An dieser Stelle kann ich euch den Blog FitForFun ans Herz legen. Er hat einen spezialisierten Beitrag zur Adkins-Diät auf seiner Seite und bezeichnet sie als „Schlemmer Diät“.


Wichtig für Menschen mit Erkrankungen aller Art


Auch wenn ihr es, wahrscheinlich, nicht mehr lesen könnt:

Befragt euren Arzt/eure Ärztin bevor ihr auf Low-Carb umsteigt. Vor allem Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion oder Nebennierenermüdung ist diese (Extreme) Ernährungsform nicht geeignet.


Fazit:


Mensch, jetzt ist der Beitrag doch länger geworden als ich Anfangs geplant habe, aber dafür seit ihr nun bestens Informiert über das Thema Low-Carb. (Und das ist mir das wichtigste) Ich hoffe, ich konnte euch einen spannenden Einblick in dieses Thema geben und wünsche euch viel Erfolg und Spaß beim Ausprobieren.

Euer Tobias

p.S – Habt ihr Anregungen oder Ideen für diesen Beitrag? Hinterlasst sie in einem Kommentar, ich Antworte euch so schnell ich kann.


Und zum Schluss gibt es für euch noch ein leckeres Low-Carb Rezept aus Tunesien von Michelle. Probiert es doch mal aus und entscheidet ob euch diese Ernährungsform zusagt.

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