Selbstgemachte Schnitzel mit Pommes und selbstgemachten Gurkensalat

Schnitzel selbstgemacht und saftig

Bereit für ein neues Basis-Rezept? Ich habe mir die Mühe gemacht und euch ein einfaches Schnitzel gebraten, um euch aufzuzeigen, wie einfach das eigentlich ist. Ich habe mich hierbei wirklich an das Standardverfahren gehalten, da es sich um ein Basis-Rezept handelt. Das bedeutet für euch, dass ihr das Rezept nach eigenem belieben erweitern, verändern oder perfektionieren könnt – Ich gebe euch nur das nötige Werkzeug dafür.

Dieses Rezept könnt ihr mit unter 10 € umsetzen. Für meinen Test habe ich mir aber Qualitätsfleisch vom Metzger besorgt, denn bei den Preisen in der heutigen Zeit für aufgespritztes Billigfleisch, kann ich direkt Qualitätsfleisch holen und werde auch dementsprechend satt.

Ich habe stattdessen also 12 € bezahlt für 5 Schnitzel, die wir nicht mal geschafft haben, da sie so einen hohen Sättigungswert haben.

Für 3 Schnitzel benötigt ihr folgende Zutaten:

  • Einen Teller Paniermehl (Das kann man auch super aus altem Brot und Brötchen selbst herstellen!)
  • 2 Eier
  • Eine Flasche ÖL zum Frittieren (Ich habe Sonnenblumenöl benutzt)
  • Etwas Frischhaltefolie und einen Fleischhammer, um das Fleisch zu bearbeiten.

Die Vorbereitung der Schnitzel:

Nehmt euch 3 Teller und stellt sie nebeneinander auf.

  • In Teller 1 gebt ihr die 2 Eier hinein und verrührt sie mit einem Schneebesen fix, bis eine gelbe Masse entstanden ist.
  • In den zweiten Teller gebt ihr weiterhin euer Paniermehl hinein. (Spart dabei nicht und macht ruhig voll)
  • Der dritte Teller ist für eure Schnitzel gedacht. Gebt jetzt das ÖL in eine Bratpfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe

Zwei Tipps: Wenn ihr einen Löffel nehmt und ihn in das ÖL tunkt und sich Blasen am Löffel bilden, ist das Fett heiß genug. Wir fritieren die Schnitzel und braten sie nicht. Also füllt soviel ÖL hinein, dass die Panade wenigstens bis zur hälfte mit ÖL bedeckt ist.

Ganz wichtig: Wascht jedes Fleisch mit kaltem Wasser gründlich ab!

Die Zubereitung

  • Im ersten Schritt legt ihr auf die Schnitzel die Frischhaltefolie und klopft anschließend mit dem Fleischhammer die Masse in eure gewünschte Form. Die Schnitzel sollten schön flach sein. Die Folie dient dazu, dass ihr das Fleisch nicht unnötig strapaziert, kein Eigensaft austritt und ihr ein leckeres, saftiges Schnitzel bekommt.
  • Im zweiten Schritt taucht ihr das Fleisch in die Eier, bis sie vollständig von Ei umgeben sind, um sie dann in das Paniermehl zu tunken. Das ganze Schnitzel muss hierbei völlig umgeben sein von Paniermehl. Am besten streicht ihr das Schnitzel durch den Teller, so erwischt ihr jede Seite.
  • Zum Schluss gebt ihr die Schnitzel in eure Pfanne, bis die Panade goldbraun frittiert ist. Je nach Leistungsfähigkeit eurer Herdes wird das sehr, sehr schnell gehen – also Vorsicht!
  • Der Grad zwischen Verbrannt und Perfekt ist gering. Wir haben das Fleisch nach etwa einer Minute schon umgedreht.

Nach dem Braten der Schnitzel…

Durch das Frittieren habt ihr nun eine Menge ÖL im Fleisch, sowie später auch auf dem Teller. Am besten tupft ihr das Fleisch vorsichtig mit einem Küchentuch ab und lasst es einige Minuten erstmal abtropfen. Zum Schluss werdet ihr merken: Das macht sich im Geschmack bemerkbar.

Nachdem das Fleisch jetzt abgetropft ist, gebt ihr jetzt die gewünschte Menge Salz und Pfeffer auf das Fleisch. Man sollte Fleisch grundsätzlich nach dem Braten würzen, da die Gewürze sonst verbrennen.

Während ihr die Teller mit den Schnitzeln belegt, könnt ihr noch Zitrone über die Panade ausdrücken, um etwas Vitamin C zu bekommen und das Schnitzel saftiger, sowie zitroniger zu bekommen.

Wusstest Du…?

Zitat von der Webseite www.wiener-schnitzel.at:

Jedoch waren bis ins 19. Jahrhundert die Synonyme Schnitz und Schnitzchen gebräuchlicher.

Im „Kleinen Österreichischen Kochbuch“ von 1798 findet man Gebachene Schnitzeln. Anno Dorn erwähnt 1827 ein Rindschnitzel im „Neuestes Universal- oder Großes Wiener Kochbuch“. Im Kochbuch Prato 1879 und 1907 überwiegt noch der Gebrauch von Schnitz und Schnitzchen gegenüber Schnitzel, das bei Marie von Rokitansky („Österreichische Küche“, 1897) bereits geläufiger ist. Hess 1911 verwendet nur mehr Schnitzel, ebenso alle jüngeren Kochbücher, nur Prato (Auflage 1938) schreibt noch gelegentlich Schnitzchen

Autor: https://www.wiener-schnitzel.at

Veröffentlichung:

www.wiener-schnitzel.at

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